Projekt: Chevy Van G30

06.01.2008Planung Innenboden - 17.01.2008Isolation Radkästen - 03.02.2008Diverse Arbeiten - 09.02.2008Bodenplatten fertigstellen - 20.02.2008Riffelblech, Binford und Lattenrost - 25.02.2008PVC-Boden verlegen - 01.03.2008Einbau der Riffelbleche - 29.03.2008Bettfüsse und ein bisschen Elektronik - 05.04.2008Bettfüsse verschrauben und Start Möbel - 05.05.2008Möbel Fortschritte - 19.06.2008Möbel, Elektrik, Schloss und AHK - 10.07.2008Elektrokasten und Kleinigkeiten - 07.08.2008Ok, du kannst einschalten... - 27.09.2008Gepäcknetz und verschraubter Elektrokasten - 26.10.2008Stauraum, Kunstleder und Werbung - 15.11.2008Start des Winterprojektes - 04.01.2009Kunstleder Vorarbeiten - 21.01.2009Kunstleder zuschneiden - 08.02.2009Das Beziehen der Möbel beginnt! - 01.03.2009Tackern und Malen - 15.03.2009Motorabdeckung und Sonnenblenden - 29.03.2009Armaturenbrett lackiert und Himmel teils bezogen - 05.04.2009Himmel, Riffelblech und Rosenholz - 09.04.2009Armaturenbrett einbauen - 26.04.2009Endspurt Verkleidungen, Möbel Wiedereinbau, Stereo - 10.05.2009Türverkleidungen und Schrankwände - 31.05.2009Teppich, Fensterdichtung, Radio, Stoffzuschnitte... - 23.08.2009Diverse Arbeiten des Sommers - 06.09.2009Einbau HiFi-Anlage, Teil 1 - 27.09.2009Einbau HiFi-Anlage, Teil 2 - 20.10.2009Kotschutzlappen und Hifi-Schalter - 24.10.2009Lautsprecher Einbau - 07.11.2009Lautsprecher, Kotschutzlappen und Bandpassbox-Verkleidung - 20.12.2009Verkleidungen, Schuhfach, Sonnenblenden und Sidemarkers - 31.12.2009Schuhfach und Heckklappe fertig, Teppichabschlüsse gestartet -

Innenboden

Aus den ersten Lektüren war schnell klar, dass es eigentlich nur ein Boden gibt, welchen man im Innenraum eines Wohnmobils verwendet: Siebdruckplatten.

Auch bekannt unter dem Namen: Mehrfach verleimte Schichtholzplatten.

Diese Platten gibt es in diversen Stärken und sind üblicherweise auf einer Seite glatt mit einem Film bezogen, und auf der anderen Seite mit dem namensgebenden Siebdruck. Dieser ist aufgerauht und dient als Rutschstopp wenn es feucht ist. Es ist der üblicherweise verwendete Boden in Kastenwagen.

Der Preis einer solchen Platte hat mich dann dazu verleitet, nach günstigeren Alternativen zu suchen. Knapp 500.- CHF nur für den Boden waren mir dann doch zuviel. Etliche Materialien habe ich geprüft hinsichtlich allgemeiner Empfehlung anderer Selbstausbauer, Preis und Gewicht. Beim Preis kommt dann noch ein Faktor mehr dazu. Denn nicht alle Holzplatten kann man im Zuschnitt kaufen, sprich, nur den tatsächlichen Quadratmeter-Preis kalkulieren. Einige Platten sind auch nur komplett zu kaufen, deshalb muss man auch wissen, wie man die Platte dann aufteilen will. Herausgekommen sind zuerst ein grobes Gekritzel, und als dann Material inkl. mögliche Schnittstellen bekannt waren, eine lesbarere Notiz fürs spätere "ins Reine Schreiben".

Scan Notizen für Bodenplatten 1
Erstes Gekritzel mit Notizen über Plattengrössen, Schnittstellen, Materialien, Preise, Stärken, Lieferanten, usw.
Scan Notizen für Bodenplatten 2
Zweites Gekritzel, Material und Zuschnitt sind definiert

Sauberes Planen

Um zum richtigen Material zu finden, muss man wissen, was die Ansprüche sind. Meine waren nicht so gross wie dies übliche Wohnmobile haben:

  • Betrieb nur im Sommer
  • Keine Nasszellen
  • Keine Küche
  • Fenster immer offen beim Schlafen da Sommer

Dadurch entstehen keine grossen Temperatur-Unterschiede (und dadurch kaum Kondenswasser), sowie nichts was Feuchtigkeit entstehen lässt.

Deshalb habe ich mich für eine 12mm starke Fichtensperrholz-Platte entschieden. Die ist mit knapp 30.- CHF pro m2 halb so teuer wie eine Siebdruckplatte und man muss keine ganzen Platten kaufen, so spare ich wieder einige m2. Für die saubere Planung habe ich wiederum in Google Sketchup ein Schnittmuster gezeichnet. In einer Woche sollte die Platte abholbereit sein, dann müssen wir wissen, wie was wo schneiden.

Van-Bodenplatten
Der Boden wird aus 3 Teilen zusammengesetzt: oben 2 schmale längliche für links und rechts, unten eine breite als Abschluss.